News

„Jeder wird gebraucht“ - Mitgliederversammlung des FC Aunkirchen

Zurück

Der 1. Vorsitzende Markus Krenn konnte 61 interessierte Mitglieder zur diesjährigen Mitgliederversammlung im Saal der Aumonte begrüßen. Ganz besonders herzlich willkommen heißen konnte er den Ehrenvorstand Siegfried Steinbauer, des weiteren die Ehrenmitglieder Stadtrat Robert Heininger,  August Nagl, Heinrich Wagenpfeil, Karl Kaspar und Hans Asen. Aus den Reihen der Politik waren neben Bürgermeister Florian Gams die Stadträte Hansi Brandl, Wolfgang Englmüller, Markus Kühnert (gleichzeitig Ehrenamtsbeauftragter des Vereins) sowie Altbürgermeister und Kreisrat Georg Krenn erschienen, zudem Fahnenmutter Christine Bauer und Josef Hupfloher, Träger der Bürgermedaille. Seinem Vorstandskollegen Tom Wagenpfeil gratulierte er zur Wahl in den zukünftigen Stadtrat.

Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder informierte Markus Krenn die anwesenden Mitglieder ausführlich über die Mitgliederentwicklung, die nun bei erfreulichen 584 Mitgliedern liege. Hervorragend entwickle sich auch die digitale Reichweite des Vereins, gemessen an Klicks der eigenen Website. Zudem erläuterte Krenn, wie sich der Verein immer wieder neu erfinde und auch über den Fußball zusätzliche Bereiche mit Mehrwert innovativerweise erschließe. So gebe es seit kurzem Kinderturnen, Pilates und eine eigene Laufgruppe.

Ausführlich ging der Vorsitzende auf die zahlreichen Investitionen des Vereins in die eigene Infrastruktur ein, wobei die Flutlichtanlage als größtes Projekt zu nenne war. Dies sei unbedingt notwendig, um auch in Zukunft eine hohe Qualität für die Mitglieder zu gewährleisten. Gerade im Bereich der Investitionen wurde einmal mehr deutlich, dass die Führung eines Vereins der einer kleinen Firma mittlerweile sehr nahe kommt. Dies zeigte insbesondere die kürzlich installierte PV-Anlage. Damit zeige sich der FCA energieschonend und nachhaltig. Ein anerkennendes Raunen ging durch den Saal, als Krenn berichtete, dass in den letzten sechs Jahren rund 420.000 Euro investiert wurden. Das war dringend notwendig, um den Verein für die Zukunft fit zu machen.

Im Jahresbericht des Schriftführers gab Stefan Schmidbauer einen Überblick über die zahlreichen Presseberichte des Vereins. Dabei hätten zahlreiche Veranstaltungen wie das Dorffest, die Christbaumversteigerung, der Kinderfasching oder der Sportlerball einen festen Platz im Kalender und seien kaum mehr wegzudenken. Ein besonderes Highlight war der Besuch des FCA-Nachwuchs bei Jahn Regensburg. Dort konnte unter professionellen Bedingungen trainiert und ein Heimspiel vom Jahn besucht werden. Die Kleinsten fungierten unvergesslicherweise als Einlaufkinder. Viral ging auch die spontane Hilfsaktion der Alten Herren, als beim Volksfestzug ein Oldtimer liegenblieb. Kurzerhand wurde angepackt („Oldtimer schieben Oldtimer“). Kein Bericht wurde öfter geklickt.

Kassier Wolfgang Nagl berichtete von der soliden Finanzlage des Vereins. Kassenprüfer Otto Weinthaler bestätigte die saubere und vorbildliche Kassenführung und bat die Anwesenden um die Entlastung, die dann auch einstimmig erteilt wurde.

Im Anschluss folgten die Berichte der einzelnen Spartenleiter. Abteilungsleiter Herren Heinrich Salatmeier berichtete vom Spielbetrieb der beiden Herrenmannschaften. Er dankte Trainer Reinhard Föckersperger, der in einer schwierigen Situation ausgeholfen habe. Ab dem Sommer wird mit Simon Schuster ein neuer Trainer installiert, der die Mannschaft weiter voranbringen soll. Besonders beliebt war das Trainingslager in Ungarn.

Für die Damen gab Sonja Dobler einen Überblick. Seit dieser Saison befinde man sich in einer Spielgemeinschaft mit Windorf und Garham, damit eine schlagkräftige „Mann“schaft gestellt werden kann. Sie dankte Thomas Muggendobler, der kürzlich das Traineramt übernommen hat. Auch außerhalb des Platzes stimme die Chemie. Dies würden diverse Aktivitäten „ohne Ball“ belegen.

Einen Vortrag der etwas anderen Art lieferten die beiden Jugendleiter Stefan Kaspar und Reinhard Wallner. Statt detailliert auf jede einzelne Jugendmannschaft einzugehen, wurden die Anwesenden über aktuelle Schwierigkeiten im bayerischen Jugendfußball allgemein hingewiesen. Alarmierend sei dabei die zahlenmäßige Entwicklung von Spielern und gemeldeten Mannschaften im manchen Altersklassen. „Jeder wird gebraucht“, waren sich die beiden Jugendleiter einig. Ziel sei es , immer wieder Spieler für die Herrenteams herauszubringen. Des weiteren lobte man vor allem das große Engagement der Jugendtrainer sowie der vielen freiwilligen Helfer, die sich besonders bei der jährlichen Fußballschule einbringen. Auch in diesem Jahr werden hier in den Osterferien wieder 100 Kinder, auch viele auswärtige, drei Tage lang geschult. Weitere Veranstaltungen waren Jugendabschlußfeier inklusive des beliebten „Zeltelns“ und die Nikolausfeier, bei der jedes Kind ein schönes Geschenk erhält – natürlich unter großzügiger Unterstützung des Fördervereins.

Für die Ü30-Herren berichtete Andreas Straubinger über die Aktivitäten der "AH". Neben dem wöchentlichen Training werden Spiele und Turniere abgehalten, zudem gebe es zahlreichen Gelegenheiten, die die Kameradschaft in den Vordergrund stellen. 2024 gab es erstmals ein gemeinsames Hütten-Wochenende für die AH-ler anläßlich der 10-jährigen AH-Gründung. Eine ähnliche Veranstaltung sei für heuer vorgesehen. Besonders fleißig seien die AH-ler, wenn im Verein Arbeiten anstehen.

In seinem Grußwort überbrachte Bürgermeister Florian Gams -trotz Stichwahlkampfstress-  die Grüße der Stadt Vilshofen und lobte die Vereins- und Jugendarbeit. Der FCA sei „ein cooler Verein, der Kameradschaft groß schreibt und einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag leistet, indem er Kindern Freude an der Bewegung vermittelt.“ Zum Dank überreichte er einen Zuschuss aus Dispo-Mitteln.

Dann wurde es nochmals kurz ernst – die Anpassung der Mitgliedsbeiträge stand an. Aufgrund der vielen Benefits, die der Verein seinen Mitgliedern erbringe und der rasanten allgemeinen Teuerung der letzten Jahre sei laut Krenn eine Anpassung notwendig, um den hohen Standard weiter zu gewähren. Offensichtlich war der Vorsitzende sehr überzeugend mit seinen Erläuterungen, denn die Anpassung wurde ohne Gegenstimme beschlossen.

Nach den Wahlen nahmen Krenn und Ehrenamtsbeauftragter Markus Kühnert die Ehrungen der Jubilare vor. Alle Geehrten ab einer Zugehörigkeit von 25 Jahren oder darüber erhielten eine Urkunde und eine Ehrennadel.

Wie könnte eine gute Versammlung besser beendet werden als mit umfangreichem Dank. So schloß die Versammlung mit einer lobenden Erwähnung aller Spielerinnen und Spieler, Trainer, Dresswäscher, Schiedsrichter, Platzwarte und aller Personen, die sich rund um den Spielbetrieb in vielfältiger Weise ehrenamtlich einbringen.

Auf Facebook teilen